06.11.2010

Electronic Arts verklagt USK

Die USK. Manche lieben sie, doch die Mehrheit hasst sie wohl. EA Scheinbar auch, denn die verklagen die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle kurz USK jetzt. Und zwar wegen dem neuesten Medal of Honor, von dem jetzt auch eine Uncut-Version rauskommen sollte, die aber wegen der USK ins Wasser zu fallen droht.

"Bei der Entwicklung des Spiels haben wir großen Wert auf eine möglichst realistische, filmartige Darstellung gelegt. Die filmähnliche Grafik präsentiert sich detailreich und beschönigt den Kriegsalltag in keiner Weise. Die Hintergrundgeschichte, in die der Spieler in besonderer Weise eingebettet ist, problematisiert vielmehr das Kriegsgeschehen. Zunehmend zweifeln die Soldaten am Sinn der Befehle, die sie auszuführen haben. Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise Soldat James Ryan oder Inglorious Bastards, die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist die Nichtkennzeichnung in unseren Augen nicht nachvollziehbar. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen"

heißt es bei EA, die will das ihr Spiel ähnlich wie Quentin Tarantinos 'Inglorious Bastards' behandelt wird. Eine Stellungnahme der USK  ist nicht bekannt.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen